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Bereits seit September sind alt Verkehrsschilder ungültig, trotzdem dürfen sie zunächst noch bleiben, beschließt das Verkehrsministerium.
Auf Schildern am Gehweg sind Mädchen mit Zopf zu sehen, an Fußgängerüberwegen, überqueren Männchen mit Hut die Straße und der Pfeil auf dem Schild für uneingeschränktes Halteverbot zeigt gleichzeitig in zwei Richtungen. Bereits seit September sind diese Schilder schon ungültig und eigentlich nichtig. Dennoch gelten sie zunächst weiter, denn in einem, unter Ex-Verkehrsminister Tiefensee verabschiedeten Regelung, die den Austausch der Schilder bis zu einem Stichtag vorgesehen hatte, entdeckte man einen kleinen Formfehler. Daher gelten die veralteten Schilder, die sich ohnehin nur geringfügig von den neuen Schildern unterscheiden, fürs erste weiter, erklärte gestern Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). Den Kommunen kommt das sehr zugute, denn der sofortige Austausch aller veralteten Schilder, die vor der Schilderumgestaltung 1992 angebracht wurden, hätte die ohnehin finanziell angeschlagenen Kommunen Millionen gekostet. Trotzdem muss man sich noch in diesem Jahr im Verkehrsministerium Gedanken über eine neue Regelung zum Austausch alter Schilder machen, obwohl sich dabei vielen die Frage nach Sinnhaftigkeit stellt, da alte Schilder ohnehin irgendwann verrosten und ausgetauscht werden müssen.
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