Das Freikratzen der Scheiben ist im Winter äußerst lästig, jedoch trotzdem dringend notwendig! Denn eine nicht enteiste Scheibe kann den Autofahrer teuer zu stehen kommen.
Bestmöglicher Überblick im Straßenverkehr ist besonders wichtig. Deshalb sollten Autofahrer ihre Scheibe auch immer ordentlich freikratzen. Dazu ist der Fahrer auch verpflichtet: die gesamte Frontscheibe, die Seitenfenster und die Heckscheibe müssen vom Eis befreit werden. Ansonsten drohen zehn Euro Verwarngeld. Im schlimmsten Falle eines Unfalls, kann die Haftpflichtversicherung den Fahrer mit einer Eigenbeteiligung von bis zu 5000 Euro belangen und die Vollkaskoversicherung kann die Leistung in einem solchen Fall ebenfalls einschränken.
Mit der neuen Kfz-Steuer können umweltbewusste Fahrer jetzt eine Menge Geld sparen: Wer sich beim Kauf eines Neuwagens für ein Modell mit höchstens 120 g/ km CO2 entscheidet, muss weniger Abgaben zahlen, denn erst ab diesem Wert wird der CO2-Ausstoß besteuert.
Auf die derzeitige Umweltlage und die hohen Benzinpreise stellt sich auch der Markt ein, insgesamt 145 Modelle unterschreiten die Emissionsgrenze, der größte Teil davon sind natürlich Klein- und Kleinstwagen, darunter: Der VW Polo und der Fiat 5000. Doch auch einige Mittelklassewagen haben es unter die Grenze geschafft, zum Beispiel der VW Golf, der Ford Fokus und der Opel Astra. Unter den größeren Mittelklasseautos befinden sich der VW Passat, der Audi A4 und der Skoda Oktavia. Mit dem Ford C-Max und dem Seat Altea sind sogar zwei Kompakt-Vans unter den Ausstoßarmen.
Eine Liste der Autos die unter 120 g/km bleiben finden Sie auf der Seite des ADAC.
Hier finden Sie weitere Informationen zur neuen Kfz-Steuer.
In Deutschland herrscht jüngst wieder eine Debatte über eine PKW-Maut. Mit seiner Aussage, die PKW-Maut sei „eine Option“ um die Verkehrswege zu finanzieren, löste der verkehrspolitische Sprecher der FDP, Patrick Döring, eine Welle des Entsetzens aus.
Dass es auch positive Aspekte einer PKW-Maut gibt, von denen alle profitieren könnten, sieht derzeit noch niemand ein. Durch die Massen ging ein Reflex, obwohl für eine PKW-Maut bei der schwarz-gelben Koalition noch nicht einmal konkrete Pläne vorliegen. Durch eine PKW-Maut würden auch in Deutschland endlich alle Verkehrsteilnehmer zur Kasse gebeten, auch jene die noch kurz vor der deutschen Grenze volltanken und Deutschland nur als Transitland benutzen ohne auch nur einen Cent für die Straßennutzung in Deutschland zu berappen. Damit eine PKW-Maut auch gerecht wäre müsste jedoch die Kfz- oder Mineralölsteuer gesenkt, wenn nicht gar abgeschafft werden. „Auf keinen Fall dürfen die Autofahrer zusätzlich belastet werden.“, diese Meinung herrscht auch in der Arbeitsgruppe Verkehr. In den meisten unserer Nachbarländern ist die PKW-Maut bereits erfolgreich realisiert worden.
In Ulm startete im Frühjahr der Zeit das Pilotprojekt „Car to go“. Seitdem teilen sich dort 13.000 Ulmer 200 Smart-Zweisitzer. Mit der Vermietung von Autos will Daimler eine „Revolution in urbaner Mobilität“ erreichen.
Die Vorstellung hat etwas Skurriles: Daimler verkauft keine Autos mehr, sondern Fahrtzeit in Minuten. Am Ende der Fahrt wird abgerechnet: 19 Cent pro Minute inklusiver der Nebenkosten, kostet ein Smart, dabei kann der Wagen überall abgestellt werden. In Ulm hat sich jeder Fünfte, der überhaupt ein Auto fahren darf für das Pilotprojekt angemeldet. Mit bisher über 100.000 abgerechneten Fahrten wird Daimler in Ulm geradezu überrannt. Ab November startet Daimler in Austin, Texas ein ähnliches Projekt und auch für Paris ist für das nächste Jahr ein Versuch geplant. „Mitte 2010 ist das Konzept international marktfähig. Dann können wir es auf weitere Städte ausdehnen“, kündigt Dieter Zetsche an. „Das Interesse der Bürgermeister ist riesengroß.“ Trotz der Euphorie bei Daimler kommt das Konzept aus zweiter Hand, denn erfunden hat es eigentlich die Deutsche Bahn. Die Bahn bietet in deutschen Großstädten bereits seit Jahren Mietfahrräder, die ausgeliehen und an einer beliebigen Stelle wieder abgestellt werden können. Für Großstädten in denen kaum mehr Kapazität für noch mehr Autos vorhanden ist, hat die „Mobilitätsdienstleistung“ sicherlich einiges zu bieten.
Am letzten Ferienwochenende der Bundesländer Bayern und Baden-Würtemberg trudelten auch die letzten Urlauber wieder ein. So kam es im Süden auf den Fernstraßen in Richtung Norden zu Staus.
Bereits im Vorfeld gab der ADAC bekannt welche Autobahnen eine hohe Tendenz zu Stau haben: - A1/A7 Großraum Hamburg - A1 Hamburg - Bremen - Köln - A2 Dortmund - Hannover - Berlin - A3 Köln - Frankfurt - Nürnberg - A5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt - A6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg - A7 Füssen - Kempten - Würzburg - Kassel - Hamburg - A8 Salzburg - München - Stuttgart - A81 Singen - Stuttgart - A9 München - Nürnberg - Berlin - A93 Kufstein - Inntaldreieck - B2/A95 Garmisch-Partenkirchen - München - A96 Lindau - München - A99 Umfahrung München
oben
Seite bookmarken: